Eine Tagesbilanz beantwortet für etwa die Hälfte aller Nährstoffe die falsche Frage. Nicht weil sie falsch rechnet, sondern weil der Körper in zwei verschiedenen Zeiträumen arbeitet.
Wasserlösliche Nährstoffe kann der Körper nicht einlagern. Was er nicht unmittelbar braucht, scheidet er über die Nieren wieder aus. Hier zählt, was in den letzten Tagen auf dem Teller lag – ein einzelner Tag ist zu kurz, um etwas zu erkennen, und ein Monat zu lang, um noch etwas zu ändern.
Fettlösliche Vitamine und die meisten Mineralstoffe lagert der Körper ein: Vitamin A, D, E und K in Leber und Fettgewebe, Eisen als Ferritin, Calcium im Knochen, Vitamin B12 in der Leber. Bei diesen Nährstoffen bedeutet ein schlechter Tag nichts. Vier schlechte Wochen schon.
Deshalb rechnet Up-Food die erste Gruppe über 7 Tage und die zweite über 28 Tage. Nicht als Einstellung, sondern als Grundlage: Jeder Nährstoff im Katalog trägt vermerkt, in welches Fenster er gehört.
Wasserlöslich oder laufend verbraucht. Hier ist die Woche der sinnvolle Zeitraum.
Wird gespeichert. Hier entsteht ein Mangel über Wochen bis Monate – und verschwindet ebenso langsam wieder.
Vitamin B12 ist wasserlöslich und gehört trotzdem in die zweite Gruppe. Der Körper speichert es in der Leber – über Jahre. Ein B12-Mangel entsteht deshalb sehr langsam, wird dafür aber oft erst spät bemerkt. Es ist der einzige Nährstoff, bei dem die Löslichkeit die falsche Vorhersage trifft.
Up-Food führt 34 Nährstoffe. Davon fallen 13 in das 7-Tage- und 17 in das 28-Tage-Fenster; die restlichen sind Kalorien, Zucker, Cholesterin und Natrium – Grenzwerte, keine Bedarfswerte, deshalb stehen sie in den Tabellen oben nicht. 24 der 34 haben eine eigene Lexikonseite mit Bedarf, Quellen und Mangelzeichen.
Sieben Fragen, dann steht ein Plan auf dem Tisch – mit beiden Zeitfenstern durchgerechnet. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.
Wochenplan erstellen Was das kostetManche Nährstoffe legt der Körper auf Vorrat, andere sind nach einem Tag wieder weg. Vitamin C und die B-Vitamine kann der Körper nicht einlagern; was er nicht braucht, scheidet er wieder aus. Hier kommt es darauf an, was in den letzten sieben Tagen auf dem Teller lag. Eisen, Calcium und die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sammeln sich dagegen an: Ein schlechter Tag macht da nichts, vier schlechte Wochen schon. Up-Food rechnet die erste Gruppe über 7 Tage und die zweite über 28 Tage.
Nein, praktisch nicht. Vitamin C ist wasserlöslich: Was der Körper nicht unmittelbar braucht, scheidet er über die Nieren wieder aus. Deshalb muss Vitamin C regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Dasselbe gilt für die B-Vitamine – mit Ausnahme von Vitamin B12, das in der Leber über Jahre gespeichert wird.
Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden in Leber und Fettgewebe gespeichert. Eisen lagert der Körper als Ferritin ein, Calcium im Knochen, und Vitamin B12 in der Leber. Bei diesen Nährstoffen entsteht ein Mangel nicht an einem einzelnen Tag, sondern über Wochen bis Monate – und er verschwindet ebenso langsam wieder.
28 Tage sind genau vier Wochen. Das hält das längere Fenster mit dem Wochenrhythmus im Takt, in dem geplant und eingekauft wird – ein Monatsfenster würde sich gegen die Wochen verschieben.
Nein. Eine Rechnung aus Zutatenmengen sagt, was auf dem Teller lag – nicht, was im Blut ankommt. Aufnahme und Verwertung hängen von vielem ab, das kein Rezept kennt. Bei Verdacht auf einen Mangel, bei Erkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit gehört die Frage zu Ärztin oder Arzt.
Die Nährwerte stammen aus der USDA-Datenbank und werden aus den tatsächlichen Zutatenmengen der Rezepte gerechnet, nicht aus Pauschalwerten. Die Referenzwerte für den Bedarf folgen den Empfehlungen der DGE nach Alter und Geschlecht.