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Vitamin-C-reiche Lebensmittel: Tabelle pro 100 g

Die Zitrone hat ihren Ruf als Vitamin-C-Quelle behalten, obwohl Paprika, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl sie deutlich übertreffen. In dieser Tabelle steht sie entsprechend weit hinter Gemüse, das kaum jemand mit Vitamin C verbindet.

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, schützt die Zellen vor oxidativem Stress und erhöht die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln.

Die DGE nennt 95 mg pro Tag für Frauen und 110 mg für Männer. Raucherinnen und Raucher liegen höher. Die Prozentangaben unten rechnen mit 110 mg.

#Lebensmittel Vitamin C pro 100 g Anteil Tagesbedarf KategorieQuelle
1Chili143,7 mg131 %Obst & GemüseUSDA
2Paprika127,7 mg116 %Obst & Gemüse
3Jalapeños118,6 mg108 %Trockenwaren & Konserven
4Grünkohl93,4 mg85 %Obst & GemüseUSDA
5Brokkoli89,2 mg81 %Obst & GemüseUSDA
6Rosenkohl85 mg77 %Obst & GemüseUSDA
7Litschi71,5 mg65 %Obst & GemüseUSDA
8Kohlrabi62 mg56 %Obst & GemüseUSDA
9Papaya60,9 mg55 %Obst & GemüseUSDA
10Erdbeeren58,8 mg53 %Obst & GemüseUSDA
11Kiwi58,8 mg53 %SonstigesUSDA
12Ananas58,6 mg53 %Obst & GemüseUSDA
13Rotkohl57 mg52 %Obst & GemüseUSDA
14Zitrone53 mg48 %Obst & GemüseUSDA
15Orange48,5 mg44 %SonstigesUSDA
16Blumenkohl48,2 mg44 %Obst & GemüseUSDA
17Pak Choi45 mg41 %Obst & GemüseUSDA
18Spitzkohl42 mg38 %Obst & GemüseUSDA
19Johannisbeeren41 mg37 %Obst & Gemüse
20Erbsen40 mg36 %Obst & GemüseUSDA
21Grüne Erbsen40 mg36 %SonstigesUSDA
22Weißkohl36,6 mg33 %Obst & GemüseUSDA
23Mango36,4 mg33 %Obst & GemüseUSDA
24Holunderbeere36 mg33 %Obst & GemüseUSDA
25Feldsalat35 mg32 %Obst & GemüseBLS
26Orangensaft33,6 mg31 %KühlregalUSDA
27Wirsing31 mg28 %Obst & GemüseUSDA
28Mangold30 mg27 %Obst & GemüseUSDA
29Limette29,1 mg26 %Obst & GemüseUSDA
30Spinat28,1 mg26 %Obst & GemüseUSDA
31Stachelbeeren27,7 mg25 %Obst & GemüseUSDA
32Himbeeren26,2 mg24 %Obst & GemüseUSDA
33Maronen26 mg24 %Trockenwaren & KonservenUSDA
34Steckrübe25 mg23 %Obst & GemüseUSDA
35Okra23 mg21 %Obst & GemüseUSDA
36Brombeeren21 mg19 %Obst & GemüseUSDA
37Mairübe21 mg19 %Obst & GemüseUSDA
38Kartoffeln19,7 mg18 %Obst & GemüseUSDA
39Frühlingszwiebeln18,8 mg17 %Obst & GemüseUSDA
40Hähnchenleber17,9 mg16 %Fleisch & FischUSDA
41Zucchini17,9 mg16 %Obst & GemüseUSDA
42Pastinaken17 mg15 %Obst & GemüseUSDA
43Quitte15 mg14 %Obst & GemüseUSDA
44Rucola15 mg14 %Obst & GemüseUSDA
45Süßkartoffel14,8 mg13 %Obst & GemüseUSDA
46Radieschen14,8 mg13 %Obst & GemüseUSDA
47Cranberries14 mg13 %Trockenwaren & KonservenUSDA
48Cherry-Tomaten13,7 mg12 %Sonstiges
49Kirschtomaten13,7 mg12 %Obst & Gemüse
50Tomate13,7 mg12 %SonstigesUSDA

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Hohe Werte, kleine Mengen

Diese Zutaten haben pro 100 g sehr hohe Werte, werden aber in Teelöffel- statt Tellermengen gegessen. Sie stehen deshalb nicht in der Tabelle oben. Die rechte Spalte zeigt, was eine übliche Menge tatsächlich beiträgt.

Zutatpro 100 g übliche Mengedavon in dieser Menge
Petersilie133 mg5 g6,65 mg
Brunnenkresse43 mg10 g4,3 mg
Dill85 mg5 g4,25 mg
Zitronensaft38,7 mg10 g3,87 mg
Tomatenmark21,9 mg15 g3,29 mg
Limettensaft30 mg10 g3 mg

Empfindlich gegen Hitze, Licht und Wasser

Vitamin C ist der empfindlichste der hier behandelten Nährstoffe. Langes Kochen in viel Wasser kann den Gehalt halbieren oder mehr; kurzes Dünsten, Dämpfen oder roher Verzehr erhält ihn weitgehend. Die Tabellenwerte gelten für das rohe Lebensmittel – was auf dem Teller landet, liegt je nach Zubereitung darunter. Ein Punkt, der selten irgendwo steht: Hochdosierte Präparate sind nicht dasselbe wie das Vitamin im Essen. In einer kontrollierten Studie verbesserte vierwöchiges Training die Insulinempfindlichkeit nur bei den Teilnehmern, die kein Vitamin C und E schluckten – 1.000 mg Vitamin C und 400 IE Vitamin E täglich hoben den Trainingseffekt auf. Für die Mengen aus Lebensmitteln gilt das nicht.

Ausführlich im Blog: Vitamin-C-Mangel: häufiger als gedacht – und schlecht an Symptomen zu erkennen

Wie viel davon kommt in deiner Woche zusammen?

Up-Food rechnet über 30 Nährstoffe aus den echten Zutatenmengen deines Wochenplans – mit denselben geprüften Werten, die in dieser Tabelle stehen.

Wochenplan ansehen

Häufig gestellte Fragen

Welches Lebensmittel hat das meiste Vitamin C?

Unter den hier erfassten Lebensmitteln liegen rote Paprika, Chili, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl vorn – alle deutlich über Zitrusfrüchten.

Wie viel Vitamin C am Tag?

Die DGE nennt 95 mg für Frauen und 110 mg für Männer, in der Schwangerschaft 105 mg und in der Stillzeit 125 mg. Wer raucht, hat einen höheren Bedarf.

Hat eine Zitrone viel Vitamin C?

Rund 53 mg pro 100 g – solide, aber weit hinter roter Paprika mit etwa 128 mg. Dazu kommt, dass man eine halbe Paprika isst, aber selten eine halbe Zitrone.

Schützt Vitamin C vor Erkältungen?

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Dass eine zusätzliche Einnahme Erkältungen bei gut versorgten Menschen verhindert, zeigen Studien nicht überzeugend. Wir schreiben deshalb nur, was geprüft ist.

Belege

Die Zahlen in der Tabelle stammen aus den unten genannten Nährwertdatenbanken. Die Aussagen im Fließtext dieser Seite stützen sich auf folgende Arbeiten:

  1. Hallberg L, Brune M, Rossander L: Iron absorption in man: ascorbic acid and dose-dependent inhibition by phytate. Am J Clin Nutr 1989. doi:10.1093/ajcn/49.1.140
  2. Ristow M et al.: Antioxidants prevent health-promoting effects of physical exercise in humans. PNAS 2009. doi:10.1073/pnas.0903485106

Woher die Zahlen kommen

Alle Werte stammen aus dem Zutatenbestand der Up-Food-App: 370 Lebensmittel, die Werte aus der Nährwertdatenbank des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA FoodData Central) oder aus dem deutschen Bundeslebensmittelschlüssel (BLS). Jede Zeile nennt ihre Quelle. Die Referenzwerte für den Tagesbedarf sind die D-A-CH-Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Stand der Daten: 2026-09-19.

Was diese Tabelle nicht ist
Eine Nährwerttabelle ist eine Zusammenstellung von Messwerten, keine Ernährungsberatung und keine medizinische Auskunft. Ob jemand tatsächlich zu wenig von einem Nährstoff aufnimmt, zeigt eine Blutuntersuchung und nicht eine Liste. Bei Beschwerden oder vor der Einnahme von Präparaten ist die Hausarztpraxis die richtige Adresse.

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