Baskische Piperade - Paprikaragout mit Ei
Das Nationalgericht des französischen Baskenlands, benannt nach dem baskischen Wort für Pfeffer. Paprika und Zwiebeln werden so lange geschmort, bis sie ihre eigene Süße entwickeln - dann kommen die Eier dazu und werden nur eben gestockt.
- 45 Minuten
- 4 Portionen
- Hauptspeise
- vegetarisch
- glutenfrei
- nussfrei
- laktosefrei
- antioxidativ
- vitamin-c-reich
- zellschützend
Zutaten
- 600 g Paprika (rot und grün gemischt, in breite Streifen)
- 400 g Tomaten (geschält und gewürfelt)
- 220 g Eier (vier Stück, verquirlt)
- 200 g Zwiebel (in feinen Streifen)
- 35 g Olivenöl
- 12 g Knoblauch
- 4 g Salz
- 3 g Geräuchertes Paprikapulver (als Ersatz für das baskische Piment d'Espelette)
Zubereitung
- Zwiebelstreifen im Olivenöl bei kleiner Hitze zehn Minuten weich dünsten.
- Paprikastreifen zugeben und zugedeckt 20 Minuten schmoren, bis sie völlig weich sind und süß schmecken. Das braucht Zeit und darf nicht abgekürzt werden.
- Knoblauch und das Paprikapulver vom Herd gezogen einrühren.
- Tomaten zugeben und offen zehn Minuten einkochen, bis nichts mehr wässert. Salzen.
- Die verquirlten Eier bei kleinster Hitze zugießen und mit dem Holzlöffel langsam durch die Masse ziehen, bis sie eben gestockt sind - das dauert eine bis zwei Minuten und darf nicht länger dauern.
- Sofort servieren, mit Brot dazu.
Die Farben der baskischen Flagge
Rote Paprika, grüne Paprika und weiße Zwiebel - Piperade trägt die Farben des Baskenlands auf dem Teller, und genau das ist der Grund, weshalb die grüne Paprika trotz ihres herberen Geschmacks dazugehört und nicht durch eine zweite rote ersetzt wird.
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