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Chinesisches Jiang Zhuang Nai - Ingwerpudding aus Milch

Drei Zutaten und kein Geliermittel: Frischer Ingwersaft lässt warme Milch von allein stocken. Wenn es klappt, steht der Löffel - und das hängt an der Temperatur auf zwei Grad genau.

Chinesisches Jiang Zhuang Nai - Ingwerpudding aus Milch

Zutaten

Zubereitung

  1. Ingwer sehr fein reiben und den Saft durch ein Tuch auspressen. Man braucht etwa einen Esslöffel Saft je Portion.
  2. Je einen Esslöffel Ingwersaft in vier Schälchen geben und kurz umrühren - die Stärke setzt sich sonst ab.
  3. Milch mit dem Zucker erwärmen, bis sie knapp unter dem Siedepunkt steht, dann auf 70 bis 75 Grad abkühlen lassen. Ohne Thermometer: zwei Minuten warten, bis sich der Dampf legt.
  4. Die warme Milch zügig und aus etwas Höhe in die Schälchen gießen, damit sie sich mit dem Saft mischt. Danach nicht mehr rühren und nicht bewegen.
  5. Zehn Minuten stehen lassen. Der Pudding ist fertig, wenn ein aufgelegter Löffel nicht mehr einsinkt.
  6. Lauwarm essen.

Ein Enzym statt Gelatine

Frischer Ingwer enthält Zingibain, ein Enzym, das Milcheiweiß spaltet - ähnlich wie das Lab bei der Käseherstellung. Unter 60 Grad arbeitet es zu langsam, über 80 Grad wird es selbst zerstört. Deshalb gelingt das Dessert nur in einem engen Fenster, und deshalb funktioniert Ingwerpulver nie.

Was steckt wirklich drin? Up-Food rechnet für dieses Rezept über 30 Nährstoffe aus den echten Zutatenmengen aus – auf Basis geprüfter USDA- und BLS-Werte, nicht geschätzt.

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