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Spanische Garbanzos con espinacas - Kichererbsen mit Spinat aus Sevilla

Eine der ältesten Tapas Andalusiens und eigentlich ein Fastengericht: Kichererbsen, Spinat, Kreuzkümmel und eine Handvoll Brot, das als Bindemittel dient. Maurisches Erbe, bis heute in jeder Bar Sevillas auf der Karte.

Spanische Garbanzos con espinacas - Kichererbsen mit Spinat aus Sevilla

Zutaten

Zubereitung

  1. Kichererbsen über Nacht einweichen, abgießen und in frischem Wasser ohne Salz 70 bis 90 Minuten weich kochen. Das Kochwasser aufheben.
  2. Brotwürfel und Knoblauch im Olivenöl goldbraun rösten, herausnehmen und beides mit Kreuzkümmel, Paprikapulver und Essig im Mörser oder Mixer zu einer groben Paste verarbeiten.
  3. Den Spinat portionsweise in dieselbe Pfanne geben und nur so lange rühren, bis er zusammenfällt.
  4. Kichererbsen mit einer Kelle Kochwasser zugeben.
  5. Die Paste unterrühren und fünf Minuten köcheln, bis die Sauce sämig wird. Erst jetzt salzen.
  6. Warm oder lauwarm servieren - in Sevilla kommt das Gericht in kleinen Tonschalen auf den Tisch.

Brot als Bindemittel

Die geröstete Brotpaste heißt auf Spanisch majado und bindet die Sauce ohne Mehlschwitze oder Sahne. Die gleiche Technik steckt hinter fast allen alten Saucen Südspaniens - eine Küche, in der nichts weggeworfen wurde, hat ihr Bindemittel eben aus dem alten Brot gemacht.

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