Rote Grütze mit Skyr und Hafer-Crunch
Rote Grütze, wie sie in Norddeutschland gekocht wird, nur mit gut der Hälfte des üblichen Zuckers und Honig statt Kristallzucker. Statt Vanillesauce kommt Skyr dazu und ein Crunch aus gerösteten Haferflocken und Mandeln.
- 30 Minuten plus Kühlzeit
- 6 Portionen
- Dessert
- vegetarisch
- glutenfrei
- ballaststoffreich
- antioxidativ
- eiweissreich
- vitamin-c-reich
Zutaten
- 300 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
- 200 g Johannisbeeren (rot, abgezupft)
- 300 g Kirschen (entsteint, im Original Sauerkirschen)
- 200 g Erdbeeren (halbiert, erst zum Schluss)
- 30 g Speisestärke (in kaltem Wasser angerührt)
- 40 g Honig (statt der üblichen 100 g Zucker)
- 360 g Skyr (statt Vanillesauce)
- 60 g Haferflocken (trocken geröstet)
- 40 g Mandeln (gehobelt, mitgeröstet)
- 20 g Ahornsirup (für den Crunch)
Zubereitung
- Kirschen und Johannisbeeren mit 150 ml Wasser aufsetzen und fünf Minuten köcheln, bis die Kirschen weich sind.
- Himbeeren zugeben und zwei Minuten mitköcheln. Honig einrühren.
- Speisestärke in vier Esslöffeln kaltem Wasser glatt rühren, unter Rühren zugießen und einmal kurz aufkochen lassen. Dann sofort vom Herd.
- Erdbeeren unterheben - sie garen in der Restwärme und bleiben dabei in Stücken.
- Vollständig abkühlen lassen und mindestens zwei Stunden kühl stellen.
- Haferflocken und Mandeln in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, Ahornsirup zugießen und unter Rühren karamellisieren lassen. Auf Backpapier ausbreiten und hart werden lassen.
- Grütze mit einem Löffel Skyr und dem zerbrochenen Crunch servieren.
Warum Stärke nur einmal aufkochen darf
Beim Aufkochen quellen die Stärkekörner und binden. Kocht man weiter, platzen sie auf und die Bindung geht wieder verloren - die Grütze wird beim Abkühlen dünn statt fest. Einmal Blubbern reicht.
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