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Libanesisches Hummus - Kichererbsencreme mit Tahini und Zitrone

Selbst gekochte Kichererbsen, viel Tahini und mehr Zitrone, als die meisten Rezepte zulassen. Entscheidend ist, dass die Kichererbsen zu weich gekocht sind - dann wird die Creme seidig statt körnig.

Libanesisches Hummus - Kichererbsencreme mit Tahini und Zitrone

Zutaten

Zubereitung

  1. Kichererbsen über Nacht einweichen, abgießen und in frischem Wasser ohne Salz 60 bis 75 Minuten köcheln - bis sie zwischen den Fingern zerdrückbar sind. Lieber fünf Minuten zu lang als zu kurz.
  2. Kochwasser auffangen. Wer möchte, reibt die Schalen zwischen den Händen ab und spült sie weg - das macht die Creme noch feiner, ist aber nicht zwingend.
  3. Knoblauch mit dem Zitronensaft fünf Minuten stehen lassen. Die Säure nimmt ihm die Schärfe.
  4. Kichererbsen mit Tahini, Zitronen-Knoblauch-Mischung, Kreuzkümmel und Salz pürieren. Nach und nach warmes Kochwasser zugießen, bis die Creme fällt statt zu stehen.
  5. Zwei bis drei Minuten weiterpürieren. Die Zeit macht den Unterschied zwischen Mus und Creme.
  6. In eine Schale streichen, mit dem Löffelrücken eine Mulde ziehen und das Olivenöl hineingießen.

Warum der Knoblauch in die Zitrone kommt

Beim Zerdrücken entsteht aus einer Vorstufe das scharfe Allicin. Der niedrige pH des Zitronensafts bremst das Enzym, das dafür zuständig ist. Fünf Minuten reichen - der Knoblauch schmeckt dann rund statt stechend, auch am nächsten Tag.

Was steckt wirklich drin? Up-Food rechnet für dieses Rezept über 30 Nährstoffe aus den echten Zutatenmengen aus – auf Basis geprüfter USDA- und BLS-Werte, nicht geschätzt.

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