Ligurische Farinata - Kichererbsenfladen aus dem Ofen
Drei Zutaten, ein Blech, kein Mehl und kein Ei: Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl ergeben einen dünnen Fladen, innen cremig, am Rand kross. In Genua wird er heiß aus dem Ofen in Papier gewickelt auf der Straße gegessen.
- 30 Minuten plus 4 Stunden Ruhezeit
- 4 Portionen
- Snack
- vegan
- glutenfrei
- nussfrei
- laktosefrei
- blutzuckerregulierend
- folatreich
- pflanzenbasiert
Zutaten
- 200 g Kichererbsenmehl (fein gesiebt, damit keine Klumpen bleiben)
- 600 ml Wasser (lauwarm, das Dreifache des Mehlgewichts)
- 40 g Olivenöl (die Hälfte in den Teig, die Hälfte auf das Blech)
- 4 g Salz
- 3 g Rosmarin (fein gehackt, obenauf)
Zubereitung
- Kichererbsenmehl in eine Schüssel sieben und das lauwarme Wasser nach und nach mit dem Schneebesen einrühren, bis ein dünner, klumpenfreier Teig entsteht.
- Zugedeckt mindestens vier Stunden, besser über Nacht, bei Zimmertemperatur stehen lassen. In dieser Zeit bildet sich oben ein Schaum.
- Den Schaum mit einem Löffel abnehmen und wegwerfen - er enthält die bitteren Saponine der Kichererbse.
- Salz und die Hälfte des Olivenöls einrühren. Ofen auf 250 Grad vorheizen, dabei ein flaches Blech oder eine gusseiserne Pfanne mit dem restlichen Öl mit aufheizen.
- Den Teig in das heiße, geölte Blech gießen - er soll nur etwa einen halben Zentimeter hoch stehen. Rosmarin darüber streuen.
- 15 bis 20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun gefleckt und der Rand kross ist. In Rauten schneiden und heiß essen.
Die Ruhezeit ist kein Warten, sondern Arbeit
In den vier Stunden quellen die Stärkekörner vollständig auf, und die bitteren Saponine steigen als Schaum nach oben, wo sie abgeschöpft werden können. Ein sofort gebackener Teig bleibt innen mehlig und schmeckt leicht bitter - derselbe Teig, vier Stunden später gebacken, wird cremig.
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