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Linsen mit Dinkelspätzle und Wurzelgemüse

Schwaben ohne Saitenwürstle: Die Linsen bekommen ihre Tiefe aus gerösteten Wurzeln und einem Schuss Essig, die Spätzle werden aus Dinkelvollkorn geschabt. Bleibt säuerlich, deftig und ist trotzdem rein pflanzlich - bis auf die Eier im Teig.

Linsen mit Dinkelspätzle und Wurzelgemüse

Zutaten

Zubereitung

  1. Zwiebel, Karotte, Sellerie und Lauch im Rapsöl bei mittlerer Hitze zehn Minuten rösten, bis die Würfel Farbe bekommen. Dieser Röstschritt ersetzt den Speck.
  2. Linsen zugeben, mit Brühe und Wasser auffüllen, Lorbeer einlegen.
  3. Zugedeckt 30 bis 35 Minuten köcheln, bis die Linsen weich sind, aber noch Form haben.
  4. Für die Spätzle Dinkelmehl, Eier, 100 ml Wasser und eine Prise Salz zu einem zähen Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Zehn Minuten ruhen lassen.
  5. Teig portionsweise vom nassen Brett in siedendes Salzwasser schaben. Die Spätzle sind fertig, wenn sie oben schwimmen - mit dem Schaumlöffel abnehmen.
  6. Lorbeer aus den Linsen nehmen, Essig und Salz einrühren. Erst jetzt abschmecken - die Säure verschiebt alles.
  7. Linsen über die Spätzle geben.

Warum der Essig zum Schluss gehört

Säure härtet die Schale der Linse. Wer den Essig mitkocht, wartet doppelt so lange auf weiche Linsen - und schmeckt am Ende trotzdem weniger davon, weil ein Teil der Säure verkocht.

Was steckt wirklich drin? Up-Food rechnet für dieses Rezept über 30 Nährstoffe aus den echten Zutatenmengen aus – auf Basis geprüfter USDA- und BLS-Werte, nicht geschätzt.

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