Rinderroulade mit Parmaschinken, Pinienkernen und Provolone
Die Roulade bleibt, die Füllung wandert nach Süden: statt Gurke, Zwiebel und Senf kommen Parmaschinken, geröstete Pinienkerne und Provolone hinein. Der Schmorfond bleibt deutsch - Wurzelgemüse, Rotwein, Lorbeer.
- 110 Minuten
- 4 Portionen
- Hauptspeise
- glutenfrei
- omnivor
- eisenreich
- eiweissreich
- b12-quelle
- zinkreich
Zutaten
- 500 g Rindfleisch (vier dünn geschnittene Rouladen, flach geklopft)
- 40 g Parmaschinken (vier Scheiben, je eine pro Roulade)
- 60 g Provolone (in Stäbchen geschnitten)
- 40 g Pinienkerne (trocken geröstet, bis sie duften)
- 20 g Petersilie (gehackt, in die Füllung)
- 150 g Zwiebel (gewürfelt)
- 150 g Karotten (gewürfelt)
- 100 g Sellerie (Knollensellerie oder Staudensellerie)
- 30 g Tomatenmark
- 150 g Rotwein (trocken, zum Ablöschen)
- 250 g Rinderbrühe
- 250 g Wasser (zum Auffüllen - halb Brühe, halb Wasser hält das Salz unten)
- 20 g Rapsöl
- 1 g Lorbeerblatt (ein Blatt)
- 1 g Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
- 600 g Kartoffeln (als Salzkartoffeln dazu)
Zubereitung
- Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten und abkühlen lassen. Sie brennen schnell an - dabeibleiben.
- Rouladen zwischen Folie dünn klopfen und pfeffern. Nicht salzen.
- Je eine Scheibe Parmaschinken auflegen, darüber Provolone-Stäbchen, Pinienkerne und Petersilie verteilen.
- Seiten einschlagen, aufrollen und mit Küchengarn binden oder mit Rouladennadeln feststecken.
- Im Rapsöl rundherum kräftig anbraten, herausnehmen. Wurzelgemüse im Bratensatz anrösten, Tomatenmark zugeben und eine Minute mitrösten, bis es dunkler wird.
- Mit Rotwein ablöschen und fast vollständig einkochen lassen. Mit Brühe und Wasser auffüllen, Lorbeer zugeben.
- Rouladen einlegen und zugedeckt bei kleiner Hitze 90 Minuten schmoren, einmal wenden.
- Rouladen herausnehmen, Garn entfernen. Sauce durch ein Sieb streichen und offen einkochen, bis sie näpft. Nicht nachsalzen - erst abschmecken.
- Mit Salzkartoffeln servieren.
Warum hier kein Salz dazukommt
Parmaschinken hat 2.120 mg Natrium je 100 g, Provolone 830, die Brühe 372. Zusammen bringen sie schon rund 715 mg je Portion mit. Ein Teelöffel Salz obendrauf würde daraus über 1.400 mg machen - und das ist mehr als die Hälfte dessen, was die DGE für den ganzen Tag ansetzt.
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