Rotkohl mit Granatapfel und Orange
Rotkohl, wie er sein soll, nur wird die Säure nicht mit Essig allein gemacht: Orangensaft und Granatapfelkerne kommen dazu, der Zucker geht deutlich zurück. Die Kerne kommen erst am Teller drüber.
- 60 Minuten
- 6 Portionen
- Beilage
- vegetarisch
- glutenfrei
- nussfrei
- laktosefrei
- antioxidativ
- ballaststoffreich
- vitamin-c-reich
Zutaten
- 900 g Rotkohl (fein gehobelt)
- 200 g Äpfel (sauer, gewürfelt)
- 100 g Zwiebel
- 120 g Granatapfel (Kerne, erst am Teller darüber)
- 150 g Orangen (Saft und etwas Abrieb)
- 30 g Apfelessig
- 20 g Honig (statt der üblichen drei Esslöffel Zucker)
- 1 g Nelken (zwei Stück, ganz)
- 1 g Lorbeerblatt (ein Blatt)
- 20 g Rapsöl
- 5 g Salz
Zubereitung
- Rotkohl fein hobeln, mit dem Apfelessig und dem Salz vermengen und 20 Minuten stehen lassen. Der Essig hält die Farbe - ohne ihn wird der Kohl beim Schmoren blaugrau.
- Zwiebel im Öl glasig dünsten, Äpfel zugeben und kurz mitdünsten.
- Rotkohl mitsamt der ausgetretenen Flüssigkeit zugeben, Nelken und Lorbeer einlegen.
- Zugedeckt bei kleiner Hitze 40 Minuten schmoren, gelegentlich umrühren. Bei Bedarf einen Schluck Wasser nachgießen.
- Nelken und Lorbeer entfernen. Orangensaft, Abrieb und Honig einrühren und offen fünf Minuten einkochen.
- Erst am Teller die Granatapfelkerne darüberstreuen - sie sollen knacken, nicht mitschmoren.
Warum der Essig vor dem Topf kommt
Die roten Anthocyane im Kohl sind pH-Anzeiger: im Sauren leuchten sie rot, im Neutralen oder Alkalischen kippen sie ins Blaugraue. Wer den Essig erst am Ende zugibt, hat einen fertigen Kohl in der falschen Farbe.
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