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Sizilianische Caponata - süßsaures Auberginengemüse

Das bekannteste Gemüsegericht Siziliens, süß und sauer zugleich. Statt Zucker sorgen hier Rosinen für die Süße, statt zusätzlichem Salz die Kapern und Oliven für die Würze. Am zweiten Tag schmeckt sie besser als am ersten.

Sizilianische Caponata - süßsaures Auberginengemüse

Zutaten

Zubereitung

  1. Auberginenwürfel in einer weiten Pfanne mit zwei Dritteln des Olivenöls bei hoher Hitze portionsweise goldbraun braten und herausnehmen. Nicht zu viel auf einmal, sonst dämpfen sie statt zu bräunen.
  2. Im restlichen Öl Zwiebel und Sellerie zehn Minuten dünsten - der Sellerie soll Biss behalten.
  3. Tomaten zugeben und zehn Minuten einkochen.
  4. Oliven, abgespülte Kapern und Rosinen zugeben, dann den Essig angießen und zwei Minuten offen verdampfen lassen, bis die Schärfe weg ist.
  5. Auberginen zurück in die Pfanne geben und fünf Minuten durchziehen lassen. Es wird kein Salz zugegeben - Kapern und Oliven bringen genug mit.
  6. Vom Herd nehmen, Pinienkerne und Basilikum unterheben und über Nacht ziehen lassen. Zimmerwarm servieren, nicht heiß.

Süßsauer ist arabisches Erbe

Die Kombination aus Essig und getrockneter Frucht kam mit den Arabern nach Sizilien und hieß dort agrodolce. Sie hatte ursprünglich einen praktischen Zweck: Säure und Zucker zusammen konservieren Gemüse ohne Kühlung - weshalb die Caponata am zweiten Tag tatsächlich besser schmeckt.

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