Venezianische Pasta e fagioli - Borlottibohnen-Suppe mit Nudeln
Im Veneto wird sie mit Borlottibohnen gemacht und so dick, dass der Löffel stehen bleibt. Ein Teil der Bohnen wird püriert, der Rest bleibt ganz - das ist der ganze Unterschied zwischen Suppe und Eintopf.
- 100 Minuten plus Einweichzeit
- 4 Portionen
- Hauptspeise
- vegetarisch
- nussfrei
- ballaststoffreich
- proteinreich
- blutzuckerregulierend
- mikrobiomfreundlich
- pflanzenbasiert
Zutaten
- 200 g Borlottibohnen (trocken gewogen, über Nacht eingeweicht)
- 160 g Vollkornnudeln (kurze Sorte, roh gewogen, direkt in der Suppe gegart)
- 120 g Zwiebel
- 100 g Karotten (fein gewürfelt)
- 100 g Sellerie (Stangensellerie, fein gewürfelt)
- 30 g Tomatenmark
- 30 g Parmesan (frisch gerieben, am Tisch darüber)
- 30 g Olivenöl
- 12 g Knoblauch
- 3 g Salz (sparsam - der Parmesan bringt Salz mit)
- 2 g Rosmarin (ein kleiner Zweig)
- 1200 ml Wasser
Zubereitung
- Bohnen über Nacht einweichen, abgießen und in frischem Wasser ohne Salz 60 bis 75 Minuten weich kochen. Das Kochwasser aufheben.
- Zwiebel, Karotte und Sellerie im Olivenöl 15 Minuten sanft dünsten, Knoblauch und Rosmarin kurz mitziehen lassen.
- Tomatenmark zugeben und eine Minute mitrösten, bis es dunkler wird und süßer riecht.
- Die Hälfte der Bohnen mit etwas Kochwasser pürieren und zusammen mit den ganzen Bohnen und dem restlichen Kochwasser in den Topf geben. 15 Minuten köcheln.
- Die Nudeln direkt in der Suppe garen - sie geben Stärke ab und binden sie zusätzlich. Ein bis zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben.
- Erst jetzt salzen, den Rosmarinzweig entfernen und mit frisch geriebenem Parmesan und etwas Olivenöl servieren.
Die Nudel kocht in der Suppe, nicht daneben
Getrennt gekochte Nudeln lassen ihre Stärke im Nudelwasser zurück, das dann weggeschüttet wird. In der Suppe gegart, bleibt sie im Topf und bindet die Flüssigkeit. Genau daran erkennt man in Italien eine hausgemachte Pasta e fagioli: Sie ist dick, nicht wässrig.
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