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Vitamin-E-reiche Lebensmittel: Tabelle pro 100 g

Vitamin E steckt in Pflanzenölen, Nüssen und Samen – also überall dort, wo pflanzliches Fett ist. Ein Esslöffel Sonnenblumenöl oder eine Handvoll Mandeln deckt jeweils rund 40 bis 45 Prozent des Tagesbedarfs.

Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Das ist die einzige geprüfte Aussage – weitergehende Versprechen zu Haut, Haaren oder Alterung finden Sie hier bewusst nicht.

Die DGE nennt als Schätzwert rund 15 mg Tocopheroläquivalente pro Tag für Erwachsene.

#Lebensmittel Vitamin E pro 100 g Anteil Tagesbedarf KategorieQuelle
1Mandeln25,6 mg171 %Trockenwaren & KonservenUSDA
2Haselnüsse15 mg100 %Trockenwaren & KonservenUSDA
3Müsli11,1 mg74 %Trockenwaren & Konserven
4Erdnussmus9,1 mg61 %SüßigkeitenUSDA
5Erdnüsse8,3 mg56 %Nüsse & SamenUSDA
6Mandelmilch6,3 mg42 %GetränkeUSDA
7Paranüsse5,7 mg38 %Trockenwaren & KonservenUSDA
8Jalapeños3,6 mg24 %Trockenwaren & Konserven
9Vollkornbrot2,7 mg18 %Sonstiges
10Quinoa2,4 mg16 %Trockenwaren & KonservenUSDA
11Kürbiskerne2,2 mg15 %Trockenwaren & KonservenUSDA
12Avocado2,1 mg14 %Obst & GemüseUSDA
13Sardinen2 mg14 %Fleisch & FischUSDA
14Spinat2 mg14 %Obst & GemüseUSDA
15Sojamehl2 mg13 %Trockenwaren & KonservenUSDA
16Lachs1,9 mg13 %Fleisch & FischBLS
17Mohn1,8 mg12 %SonstigesUSDA
18Oliven1,7 mg11 %Trockenwaren & KonservenUSDA
19Paprika1,6 mg11 %Obst & Gemüse
20Hummus1,5 mg10 %KühlregalUSDA
21Makrele1,5 mg10 %Fleisch & FischUSDA
22Tomatensauce1,4 mg10 %SonstigesUSDA
23Cranberries1,3 mg9 %Trockenwaren & KonservenUSDA
24Kiwi1,3 mg9 %SonstigesUSDA
25Gehackte Tomaten1,3 mg8 %Trockenwaren & KonservenUSDA
26Reiswaffeln1,2 mg8 %Trockenwaren & KonservenUSDA
27Ei1,2 mg8 %KühlregalBLS
28Amaranth1,2 mg8 %Trockenwaren & KonservenUSDA
29Berberitzen1,2 mg8 %Trockenwaren & KonservenBLS
30Grüner Spargel1,1 mg8 %SonstigesUSDA
31Hering1,1 mg7 %Fleisch & FischUSDA
32Bambussprossen1 mg7 %Obst & GemüseUSDA
33Wakame1 mg7 %Obst & GemüseUSDA
34Süßkartoffel0,9 mg6 %Obst & GemüseUSDA
35Cashewkerne0,9 mg6 %Trockenwaren & KonservenUSDA
36Vollkorn-Tortillas0,9 mg6 %BackwarenUSDA
37Aprikose0,9 mg6 %Obst & GemüseUSDA
38Rosenkohl0,9 mg6 %Obst & GemüseUSDA
39Himbeeren0,9 mg6 %Obst & GemüseUSDA
40Roggen0,9 mg6 %Trockenwaren & KonservenUSDA
41Sojabohnen0,9 mg6 %Trockenwaren & KonservenUSDA
42Kichererbsenmehl0,8 mg6 %Trockenwaren & KonservenUSDA
43Kichererbsen0,8 mg5 %Trockenwaren & KonservenUSDA
44Wildreis0,8 mg5 %SonstigesUSDA
45Dinkel0,8 mg5 %Trockenwaren & KonservenUSDA
46Brokkoli0,8 mg5 %Obst & GemüseUSDA
47Paneer0,8 mg5 %Milchprodukte
48Sahne0,7 mg5 %SonstigesBLS
49Walnüsse0,7 mg5 %Trockenwaren & KonservenUSDA
50Hähnchenleber0,7 mg5 %Fleisch & FischUSDA

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Hohe Werte, kleine Mengen

Diese Zutaten haben pro 100 g sehr hohe Werte, werden aber in Teelöffel- statt Tellermengen gegessen. Sie stehen deshalb nicht in der Tabelle oben. Die rechte Spalte zeigt, was eine übliche Menge tatsächlich beiträgt.

Zutatpro 100 g übliche Mengedavon in dieser Menge
Sonnenblumenöl68,5 mg10 g6,85 mg
Pesto8,9 mg20 g1,77 mg
Rapsöl17,5 mg10 g1,75 mg
Öl17,3 mg10 g1,73 mg
Olivenöl14,4 mg10 g1,44 mg
Olivenöl extra vergine14,4 mg10 g1,44 mg

Warum diese Tabelle kürzer ist, als sie sein sollte

Für 157 der 429 Lebensmittel in unserem Bestand haben wir schlicht keinen Vitamin-E-Wert – darunter Sonnenblumenkerne, Pinienkerne und Pekannüsse, die weit oben stünden. Das ist kein gemessener Nullwert, sondern eine Lücke, und deshalb tauchen diese Lebensmittel hier gar nicht auf. Wir füllen die Werte gerade aus der USDA-Datenbank nach. Bis dahin steht der Hinweis lieber hier, als dass die Tabelle vollständig aussieht, ohne es zu sein. Ansonsten gilt: Vitamin E ist hitzeempfindlich, starkes Erhitzen von Ölen kostet einen Teil davon. Ein Punkt, der selten irgendwo steht: Hochdosierte Präparate sind nicht dasselbe wie das Vitamin im Essen. In einer kontrollierten Studie verbesserte vierwöchiges Training die Insulinempfindlichkeit nur bei den Teilnehmern, die kein Vitamin C und E schluckten – 1.000 mg Vitamin C und 400 IE Vitamin E täglich hoben den Trainingseffekt auf. Für die Mengen aus Lebensmitteln gilt das nicht.

Ausführlich im Blog: Vitamin-E-Mangel: aus dem Essen kommt er praktisch nie

Wie viel davon kommt in deiner Woche zusammen?

Up-Food rechnet über 30 Nährstoffe aus den echten Zutatenmengen deines Wochenplans – mit denselben geprüften Werten, die in dieser Tabelle stehen.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin E?

Pflanzenöle, Nüsse und Samen. In unserem Bestand führen Sonnenblumenöl, Mandeln und Haselnüsse. Sonnenblumenkerne, Pinienkerne und Pekannüsse gehören ebenfalls weit nach oben – für sie fehlt uns der Wert noch, siehe oben.

Wie viel Vitamin E braucht man am Tag?

Die DGE nennt als Schätzwert rund 15 mg Tocopheroläquivalente für Erwachsene.

Ist ein Vitamin-E-Mangel häufig?

Aus der Ernährung heraus praktisch nie. Er entsteht bei gestörter Fettaufnahme oder bei seltenen angeborenen Störungen des Fetttransports und zeigt sich dann neurologisch, nicht an der Haut.

Sind Vitamin-E-Präparate sinnvoll?

In einer Studie an 35.533 Männern erhöhten 400 Internationale Einheiten täglich das Prostatakrebsrisiko um 17 Prozent. Ein klarer Nutzen hochdosierter Präparate ist nicht belegt. Über Lebensmittel stellt sich die Frage nicht – solche Mengen erreicht man damit nicht.

Belege

Die Zahlen in der Tabelle stammen aus den unten genannten Nährwertdatenbanken. Die Aussagen im Fließtext dieser Seite stützen sich auf folgende Arbeiten:

  1. Ristow M et al.: Antioxidants prevent health-promoting effects of physical exercise in humans. PNAS 2009. doi:10.1073/pnas.0903485106

Woher die Zahlen kommen

Alle Werte stammen aus dem Zutatenbestand der Up-Food-App: 370 Lebensmittel, die Werte aus der Nährwertdatenbank des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA FoodData Central) oder aus dem deutschen Bundeslebensmittelschlüssel (BLS). Jede Zeile nennt ihre Quelle. Die Referenzwerte für den Tagesbedarf sind die D-A-CH-Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Stand der Daten: 2026-09-19.

Was diese Tabelle nicht ist
Eine Nährwerttabelle ist eine Zusammenstellung von Messwerten, keine Ernährungsberatung und keine medizinische Auskunft. Ob jemand tatsächlich zu wenig von einem Nährstoff aufnimmt, zeigt eine Blutuntersuchung und nicht eine Liste. Bei Beschwerden oder vor der Einnahme von Präparaten ist die Hausarztpraxis die richtige Adresse.

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